Es lebe die Homöopathie
Freitag vor Weihnachten. Laurie sieht nicht wirklich gut aus. Die Lider hängen auf Halbmast und die Backen sind komisch rot. Ah ja, heiss ist sie auch. Ein bisserl Husten und Schnupfen. Da ringsum so gut wie alle erkältet sind, nehm ich das nicht so ernst und krame aus meinem Fundus die homöopathischen Reste von den letzten Attacken hervor: Viruspäckchen, Grippepäckchen, eins zum Auflegen gegen Fieber, eins gegen Husten. Ich braue Tee, bedufte mit Thymian, Rosmarin und Mandarine in der Aromalampe, schwäche ab mit Energiearbeit und lese vor und tröste.
Der Heilige Abend mit all seinen Aufregungen bringt (kurzfristige) Besserung, einmal flackert das Immunsystem beim Anblick der vielen Geschenke noch auf ;-)
Aber ein neuerliches Down folgt und natürlich sind Feiertage und weder Arzt noch innig geliebte Homöopathin sind erreichbar. Da müssen wir durch, denk ich beim Entsorgen von endlos vielen angeschneuzten Taschentüchern hoffnungsvoll.
Am Donnerstag fiebert Laurie nun schon eine Woche und ich muss entmutigt zugeben, dass sie auf alle homöopathischen Gaben diesmal nicht angesprochen hat. Überrascht stelle ich fest, dass unser Kinderarzt heuer zwischen den Feiertagen ordiniert und schnappe die arme Lauretta zum Doktor. Ein Blick in ihren Hals: Schwere Angina!
Nicht nur ich bin überrascht: Das Kind hat ja überhaupt nie über Halsschmerzen geklagt. Aufgrund der vergangenen sieben Tage Leidensweg droht Dr. Sator mit Antibiotikum. Aber jetzt ist es uns bereits über sechs Jahre lang gelungen ohne Einsatz von Pharmazeutika auszukommen - ich will keine Bombe!
"Habt's auch ein Angina-Packerl g'nommen?" fragt der Herr Doktor, der ja auch nur im unvermeidlichen Fall die chemische Keule einsetzt. Hoffnungsvoll verneine ich - wie auch, wenn der Hals nicht weh getan hat!
Also kriegen wir ein Angina-Packerl und 24 Stunden Galgenfrist. Mittags beginnen wir die neue homöopathische Therapie, abends hab ich schon das Gefühl von Besserung. Am nächsten Morgen springt eine völlig fieberfreie gut gelaunte Laurie aus dem Bett. Schon nächtens hat sie kaum mehr gehustet und voller neugeborenem Appetit kommt sie in die Küche getanzt.
16.00 - Kontrolle bei Dr. Sator. Fazit: Sag ma, es woar nix ;-)
Und die Moral von der Geschichte: Richtig angewendet ist die Homöopathie keine 50:50 Chance, die "vielleicht" hilft. Wichtig sind jedoch die richtige Diagnose und die erfahrende HomöopathIn, die das richtige Mittel einzusetzen weiß!
TOP-TIPP: Health Energy Consulting, Maria Liedermann!
Der Heilige Abend mit all seinen Aufregungen bringt (kurzfristige) Besserung, einmal flackert das Immunsystem beim Anblick der vielen Geschenke noch auf ;-)
Aber ein neuerliches Down folgt und natürlich sind Feiertage und weder Arzt noch innig geliebte Homöopathin sind erreichbar. Da müssen wir durch, denk ich beim Entsorgen von endlos vielen angeschneuzten Taschentüchern hoffnungsvoll.
Am Donnerstag fiebert Laurie nun schon eine Woche und ich muss entmutigt zugeben, dass sie auf alle homöopathischen Gaben diesmal nicht angesprochen hat. Überrascht stelle ich fest, dass unser Kinderarzt heuer zwischen den Feiertagen ordiniert und schnappe die arme Lauretta zum Doktor. Ein Blick in ihren Hals: Schwere Angina!
Nicht nur ich bin überrascht: Das Kind hat ja überhaupt nie über Halsschmerzen geklagt. Aufgrund der vergangenen sieben Tage Leidensweg droht Dr. Sator mit Antibiotikum. Aber jetzt ist es uns bereits über sechs Jahre lang gelungen ohne Einsatz von Pharmazeutika auszukommen - ich will keine Bombe!
"Habt's auch ein Angina-Packerl g'nommen?" fragt der Herr Doktor, der ja auch nur im unvermeidlichen Fall die chemische Keule einsetzt. Hoffnungsvoll verneine ich - wie auch, wenn der Hals nicht weh getan hat!
Also kriegen wir ein Angina-Packerl und 24 Stunden Galgenfrist. Mittags beginnen wir die neue homöopathische Therapie, abends hab ich schon das Gefühl von Besserung. Am nächsten Morgen springt eine völlig fieberfreie gut gelaunte Laurie aus dem Bett. Schon nächtens hat sie kaum mehr gehustet und voller neugeborenem Appetit kommt sie in die Küche getanzt.
16.00 - Kontrolle bei Dr. Sator. Fazit: Sag ma, es woar nix ;-)
Und die Moral von der Geschichte: Richtig angewendet ist die Homöopathie keine 50:50 Chance, die "vielleicht" hilft. Wichtig sind jedoch die richtige Diagnose und die erfahrende HomöopathIn, die das richtige Mittel einzusetzen weiß!
TOP-TIPP: Health Energy Consulting, Maria Liedermann!
die-weinviertlerin - 28. Dez, 17:24
Und die Verdünnungen haben es ja wirklich in sich! Mache einmal folgenden Versuch: wirf eine Tablette Aspro in den Neusiedlersee, warte auf ein wenig Wind, damit das Wasser gut durchgeschüttelt wird und frage nachher die Fische, ob noch ein Einziger von ihnen noch Kopfweh hat!
danke ...
Vermutlich hast du dabei überlesen, dass wir seit Jahren schon durch hervorragende Beratung in der glücklichen Lage sind ausschließlich homöopathisch zu behandeln und ich fände es tatsächlich überaus erstaunlich, wären die raschen Heilerfolge fast sieben Jahre hindurch bei Mittelohrentzündungen & Co ausschließlich dem Placeboeffekt oder meinem "Glauben" zu verdanken.
Schön finde ich es, wenn Mann kompetente und damit bereichernde Kommentare abgibt zu Themen, ansonsten halte ich sie - zumal auch noch wenig unterhaltsam - für durchaus verzichtbar.