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Freitag, 28. Dezember 2007

Tolles Ausflugsziel: Neusiedlersee zugefroren!

Die frostigen Temperaturen der letzten Tage haben den Neusiedler See zufrieren und die Eisdecke auf einige Zentimeter anwachsen lassen. Ungetrübte Wintererlebnisse auf der spiegelglatten pannonischen Eisfläche sind somit seit einigen Tagen garantiert.

Die größte Eisarena Mitteleuropas mit rund 320 km² Natureisfläche, die zu Jahresbeginn 2006 das letzte Mal zugefroren war, lädt zum Eislaufen, Eissegeln und Eissurfen ein. Für sportlich nicht so Aktive bietet sich ein Spaziergang auf dem Neusiedler See an. Die Eisflächen sind bequem von den Parkplätzen der Seebäder zu erreichen. Eistelefone informieren über die Sport- und Verleihmöglichkeiten. Über Nächtigungsmöglichkeiten und informieren die örtlichen Tourismusbüros.

Ungetrübtes Eisvergnügen auch in den nächsten Tagen
Die vorhergesagten Minusgrade garantieren auch für die nächsten Tage ungetrübtes Eisvergnügen auf dem Neusiedler See. Dennoch ist auf der Natureisfläche des Neusiedler Sees Vorsicht geboten: Stehen bleiben in Gruppen sollte vermieden werden, dunklen und nicht befahrenen Stellen sowie Schilfnähe ausweichen. Das Betreten der Eisfläche des Neusiedler Sees erfolgt auf eigene Gefahr!

Alle Infos gibt's auch unter www.neusiedlersee.com.

Es lebe die Homöopathie

Freitag vor Weihnachten. Laurie sieht nicht wirklich gut aus. Die Lider hängen auf Halbmast und die Backen sind komisch rot. Ah ja, heiss ist sie auch. Ein bisserl Husten und Schnupfen. Da ringsum so gut wie alle erkältet sind, nehm ich das nicht so ernst und krame aus meinem Fundus die homöopathischen Reste von den letzten Attacken hervor: Viruspäckchen, Grippepäckchen, eins zum Auflegen gegen Fieber, eins gegen Husten. Ich braue Tee, bedufte mit Thymian, Rosmarin und Mandarine in der Aromalampe, schwäche ab mit Energiearbeit und lese vor und tröste.

Der Heilige Abend mit all seinen Aufregungen bringt (kurzfristige) Besserung, einmal flackert das Immunsystem beim Anblick der vielen Geschenke noch auf ;-)

Aber ein neuerliches Down folgt und natürlich sind Feiertage und weder Arzt noch innig geliebte Homöopathin sind erreichbar. Da müssen wir durch, denk ich beim Entsorgen von endlos vielen angeschneuzten Taschentüchern hoffnungsvoll.
Am Donnerstag fiebert Laurie nun schon eine Woche und ich muss entmutigt zugeben, dass sie auf alle homöopathischen Gaben diesmal nicht angesprochen hat. Überrascht stelle ich fest, dass unser Kinderarzt heuer zwischen den Feiertagen ordiniert und schnappe die arme Lauretta zum Doktor. Ein Blick in ihren Hals: Schwere Angina!

Nicht nur ich bin überrascht: Das Kind hat ja überhaupt nie über Halsschmerzen geklagt. Aufgrund der vergangenen sieben Tage Leidensweg droht Dr. Sator mit Antibiotikum. Aber jetzt ist es uns bereits über sechs Jahre lang gelungen ohne Einsatz von Pharmazeutika auszukommen - ich will keine Bombe!
"Habt's auch ein Angina-Packerl g'nommen?" fragt der Herr Doktor, der ja auch nur im unvermeidlichen Fall die chemische Keule einsetzt. Hoffnungsvoll verneine ich - wie auch, wenn der Hals nicht weh getan hat!

Also kriegen wir ein Angina-Packerl und 24 Stunden Galgenfrist. Mittags beginnen wir die neue homöopathische Therapie, abends hab ich schon das Gefühl von Besserung. Am nächsten Morgen springt eine völlig fieberfreie gut gelaunte Laurie aus dem Bett. Schon nächtens hat sie kaum mehr gehustet und voller neugeborenem Appetit kommt sie in die Küche getanzt.

16.00 - Kontrolle bei Dr. Sator. Fazit: Sag ma, es woar nix ;-)

Und die Moral von der Geschichte: Richtig angewendet ist die Homöopathie keine 50:50 Chance, die "vielleicht" hilft. Wichtig sind jedoch die richtige Diagnose und die erfahrende HomöopathIn, die das richtige Mittel einzusetzen weiß!

TOP-TIPP: Health Energy Consulting, Maria Liedermann!

Frauenopfer: Benazir Bhutto

Wieder einmal mehr wurde Frauenkraft mit brachialer Gewalt im Keim erstickt und uns damit ein weiteres großes Frauenvorbild an Stärke und Mut. Das finde ich zutiefst traurig.

Gleichzeitig fällt es mir unendlich schwer, mich in die Denkungsweise konträrer Kulturen einzufühlen und ich kann nicht aufhören mich zu fragen, wie sich eine intelligente gebildete Frau in diese lebensgefährliche Situation begeben konnte.

Ist es "nur" der Mut zur Märtyrerin oder kommt hier auch eine Portion Machtgier und Selbstüberschätzung zum Tragen?

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